Lasst uns also von unserem Alltag sprechen

So also spreche ich von unserem Alltag, von unseren Schwierigkeiten und Freuden. Und so sammle ich die Fundstücke meiner Tage und Wochen zusammen. Viele kleine Geschichten, die zusammen mein und unser Leben am Sturm-Archehof  in Heiligenblut erzählen, im durchwandern der Jahreszeiten.

Wie gefundenes Treibholz im Bach, so sammle ich und bündle sie, binde sie Stück für Stück an eine Schnur und bastle damit mein Lebensmobile.

Die Geschichte eines jeden Menschen ist wichtig, ewig, göttlich. Darum ist jeder Mensch, solange er lebt und den Willen der Natur erfüllt, wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig.

Seit Jahren fülle  ich dicke Bücher, richtige Bücher mit Blättern und schwarzer Tinte.  Das tägliche Tagebuchschreiben ist  meine beste Medizin geworden. In den "Niemandslandtagen", zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige schreibe ich Jahr für Jahr meinen Jahresrückblick und halte somit unseren Alltag fest, weil ich wie Coelho denke, dass dies künftige Generationen interessiert. Weil ich hoffe, dass es nicht nur künftige Generationen interessiert, sondern auch die Generationen die gerade jetzt mit mir auf dieser Erde leben, schreibe ich diesen Blog.

So dürfen sich die Kreise ausbreiten, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft. 

Es gibt im Leben zwei Dinge, die ein bisschen Unsterblich machen: Bücher und Kinder.

In diesem Sinne schreibe ich. Und weil ich gar nicht anders kann, als nur das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus will. 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Gerlinde (Freitag, 20 April 2018 08:58)

    Das ist ein schöner Auftakt, liebe Angelina, und ich werde gerne gespannt deinen Alltag hier verfolgen :-)